Home

Zwiebeltreter-Fähnlein Bamberg e.V.
1. Böllerschützenverein in Bamberg und Umgebung

 

 

Auf dem Michelsberg, da war was los!

Die Zwiebeltreter waren wieder einmal aktiv. Was den Michelsberg erschütterte, wurde schnell herausgefunden. Das Zwiebeltreter Fähnlein Bamberg feierte am Samstag den 11. September, 3 Tage vor dem Gründungstag, sein 10-jähriges Bestehen.

Nach stundenlangen, anstrengenden Vorbereitungen war es endlich soweit. Gegen 12.45 Uhr erwartete der Böllerpfarrer Georg Lohneiß die geladenen Gäste in der St. Getreu Kirche in Bamberg. Diese jedoch ließen noch etwas auf sich warten, da sie vom „rechten“ Weg abkamen. Der extra für die Veranstaltung organisierte Stadtbus änderte die Route und eine kleine Stadtrundfahrt brachte die Vorbereitungen durcheinander. Der Zeitplan musste deswegen leider etwas gestrafft werden, was glücklicherweise nicht weiter auffiel. Nachdem alle eingetroffen waren, konnten die 10 Fahnen in die voll besetzte Kirche einziehen. Der bewegende Gottesdienst zielte auf ein gesundes und bewusstes Vereinsleben ab. Nach wie vor gilt es sich dessen bewusst zu werden, dass es in einem Verein nur miteinander vorwärts gehen kann. Ebenso wurde auf  die Sicherheit eingegangen. Auch wenn es so mancher Theologe gerne sehen würde, beim Ausüben des Böllerschießens sollten die Gedanken beim Schießen sein und nicht bei Gott oder anderen Ablenkungen. Vergessen wurde auch nicht den Verstobenen zu gedenken. Friedrich Butterhof und Peter Seebald, die viel für die Zwiebeltreter getan haben, werden nicht vergessen werden.

Im Anschluss des beschleunigten Gottesdienstes stand der Musikverein Priesendorf schon bereit, die Festgemeinde im ersten Festzug zu den Michelsberger Terrassen zu führen. Es fehlte nur noch der Startschuss der als perfekter Salut vom Patenverein, den Höchstadter Musketieren, mit ihren Musketen dargeboten wurde. Bereits damit wurden schon sämtliche Touristen und Schaulistige im näheren Umkreis auf die Veranstaltung aufmerksam, dessen Zenith aber noch nicht erreicht wurde. Spontan entschloss sich eine Touristengruppe dem Festzug anzuschließen.

Angekommen am südlichen Pavillon der Michelsberger Terrassen wurden Getränke und Kleingebäck gereicht, während sich die Schützen auf das Platzschießen vorbereiteten. Bei hervorragendem Wetter und traumhafter Aussicht zeigten, wobei hörten eher zutrifft, die Zwiebeltreter mit ihren befreundeten Böllerschützen der Stadt worum es sich bei dem Brauchtum des Böllerschießens handelt. Ehrengäste wie die Fahnenmutter und Stadträtin Ulrike Heucken , Ehrenkommandant und 1. Bgm. von Burgebrach Georg Bogensberger, MdB Thomas Silberhorn und Stadtrat Dr. Christian Lange betätigten sich aktiv mit dem Abtun der Kanone. Beobachter meinten, dass die Schussrichtung der Kanone vereinzelt in Richtung Rathaus geändert wurde. Später wurde berichtet, dass das Abtun der fünf Böllersalven nicht nur von den zahlreichen Neugierigen am Michelsberg verfolgt wurde. Sogar vom Kreuzberg bei Dörfleins wurden sie gehört und gesehen.

Der 2. Festzug führte dann entlang der unteren Sandstraße zur Brauerei Schlenkerla, der Geburtsstätte der Zwiebeltreter. Wie zu erwarten, war hier die höchste Konzentration an Schaulustigen festzustellen. Die Priesendorfer „schlugen“ erfolgreich eine Schneise bis zum Innenhof des „Schlenkerla“. Selbst dort, wurden die Neugierigen noch beim Spielen des Abschluss-Stückes angezogen. Vielen Dank für die hervorragende Darbietung und Unterstützung.

Im Bamberger Zimmer würdigten die Redner die ehrenamtliche Tätigkeit des Vereines, bei der bereits an der Tracht die Orientierung an die Bamberger Gärtner erkennbar  ist. Mit gemütlichem Beisammensein wurde nach einem oder zwei Schlenkerla Rauchbieren die Feierlichkeiten zu später Stunde beendet.

Besonderer Dank, die zu dem gelingen des Festes beitrugen, gilt :

- den Ehrengästen,                   Ehrenkommandant und 1. Bgm. von Burgebrach Gg. Bogensperger mit Frau
                                             MdB Thomas Silberhorn

                                             Fahnenmutter und Stadträtin Fr. Heucken

                                             Stadtrat Dr. Christian Lange
                                             Böllerpfarrer Georg Lohneiß

-den Gästen,                            Höchstadter Muskeiere e. V. als Patenverein
                                             Schützenverein St. Sebastian Thurn e. V.

                                            ASG Hofer Bamberg-Gaustadt 1897 e. V.      

                                             Schützengesellschaft Edelweiß 1898 Bamberg e. V.

                                             Schützenclub 04 Bamberg e. V.

                                             Vorm. Priviligierte Schützengesellschaft 1306 Bamberg e. V.

                                             ZiSt- und KK-Schützenverein 1899 Gaustadt e. V.

                                            ZiSt-Schützengesellschaft 1875 Burgebrach e. V.


-         der Bügerspitalstiftung, für die Nutzungserlaubnis der Flächen des Michelsberge
-         dem Garten- und Friedhofsamt, für die zeitnahe und problemlose Abwicklung, den Benediktinerweg nutzbar zu machen
-         dem Dompfarramt, für die Nutzungserlaubnis der St. Getreu Kirche und besonders Messner H. Ochmann bei der Durchführung des Gottesdienstes
-         der Polizei Bamberg, für die problemlose und unbedingt notwendige Absicherung der Festzüge. Gut dass es euch gibt!
-         der Stadtverwaltung, für die zügige Abwicklung der Genehmigungsverfahren für diese Veranstaltung
-         der Brauerei Schlenkerla, für die Bereitstellung des Bamberger Zimmers und die hervorragende Bewirtung
-         dem Musikverein Priesendorf, für die einmalige Begleitung der Geburtstagsfeier.

die alle zum Gelingen des Festes beitrugen,

Wir hätten gerne noch viele weitere befreundete Vereine dabei gehabt. Bedauerlicherweise war dies aus Platzgründen jedoch nicht möglich.

Alle Anwesenden bestätigten uns aber direkt und durch Ihren Eintrag in der Chronik, dass uns nach der Fahnenweihe wieder ein großartiges Fest gelungen ist.

ZU DEN BILDERN  

 

Rauch über Dörrnwasserlos

Zum Vergrößern auf das Bild klicken.Letzten Samstag dem 24.09.2005 lagen unerklärliche Rauchwolken über Dörrnwasserlos. Bei näherem Hinsehen waren die Aktivitäten eines kleinen sehr aktiven und nicht zu überhörenden Vereines zu erkennen. Der erste Böllerschützenverein in Bamberg und Umgebung, das Zwiebeltreter-Fähnlein Bamberg e.V. war zu Gast im Schönstattzentrum Marienberg um die Neuanschaffung des Vereinsmitgliedes Holger Dojan zu weihen. Es handelte sich hierbei um einen 90/130 mm Mörser. Da es bei der Namensgebung einer Kanone, im Anschluss an die Weihe, einen angemessenen Rahmens bedarf, gesellte sich noch die Kanone von Norbert Köchel, der maßstäbliche Nachbau einer historischen Kanone sowie die Kanone von Winfried Schmitt dazu. Der Patenverein, die Höchstadter Musketiere eine Vielzahl weiterer Böllerschützen und die Fahnenmutter Ulrike Heucken durften bei diesem Ereignis natürlich auch nicht fehlen. So wurde die Pflege der alten und fast schon tot geglaubten Tradition des Böllerschießens, ein wahrer Genuss für das Auge und die Ohren. Bei dem von Herrn Pfarrer Lohneiß aus Litzendorf in der Marienkapelle zelebrierten Gottesdienst wurde der Segen erbeten, dass die Benutzung der Böllergeräte weiterhin unfallfrei erfolgen möge. Beim Auszug aus der Kapelle begrüßten Schützen mit Böllerschüssen die geweihten Geräte. Nachdem auch die Kanonen die in der Kapelle keinen Platz mehr fanden den göttlichen Segen erhielten, ließ die adäquate Antwort der Neuanschaffungen nicht lange auf sich warten. Beim anschließenden Platzschießen mit 8 Kanonen, 2 Standböller, 9 Hand- und Schaftböller war schnell festzustellen dass der 90 mm Mörser in der obersten Kategorie der Böllergeräte anzusiedeln ist. Der für einen solchen Verein ohnehin beeindruckende Bestand an Böllergeräten ist somit noch weiterZum Vergrößern auf das Bild klicken. angewachsen. Eine tolle Feier mit Gegrilltem und Gebräutem rundete das nicht alltägliche Ereignis einer Kanonenweihe ab.

Ein besonderer Dank gilt dem Schönstatt Zentrum Marienberg für die äußerst freundliche Aufnahme auf dem Gelände, Herr Pfarrer Lohneiß für den Gottesdienst und den vielen Gästen deren Anwesendheit dieses schöne Erlebnis ermöglichten.

Diese Verbindung vom Böllerschießen und Kirche soll ein Zeichen für die Kritiker sein, dass die Zwiebeltreter keine Schießwütigen sind, sondern sich alter Traditionen verpflichtet fühlen. Gestreng unter dem Motto „In einem alten Brauchtum aktiv sein heißt traditionsbewusst handeln“.


Silvester im Steigerwald

Zum Vergrößern auf das Bild klicken.Zum Jahresausklang hatte Fähnleinbruder Thomas Wellein Unterstützung "angefordert", um das Silvesterschießen der Feuerschützen Ebrach um 10:00 Uhr mit Böllerschüssen zu eröffnen. Eine Gelegenheit, wieder einmal einen Teil unserer Kanonen zu präsentieren und sich auf den Jahreswechsel einzustimmen.

Hier kam zugleich eine Idee unseres Konzeptes zum Tragen, daß das Zwiebeltreter-Fähnlein auch den Stammvereinen seiner Mitglieder mit einer größeren Gruppe als sonst möglich zu festlichen Anlässen zur Verfügung steht.




Ehrensalut zum 60. Geburtstag von Dr. Günther Beckstein

Zum Vergrößern auf das Bild klicken. Zusammen mit der Schützengilde Schwaig und dem Schützenverein Langensendelbach waren wir am 23. November 2003 angetreten, um unseren Verbands-Ehrenkommandant, den Bayerischen Innenminister Dr. Günther Beckstein bei seinem Eintreffen am Nürnberger Flughafen mit einem Ehrensalut zu begrüßen.

Wie das Bild zeigt, hatte der Minister sichtliches Vergnügen an seinem "Geburtstagsständchen". Auch die übrigen, zum Teil hochrangigen Geburtstagsgäste sparten nicht mit Beifall und vermerkten auch in unserem Gästebuch, dass die Böllerschützen der Veranstaltung einen würdigen Auftakt gegeben hätten.


40. Geburtstag von Fähnleinbruder Walter Spath

Zu seiner Geburtstagsfeier hatte Fähnleinbruder Walther Spath am Montag, den 10. November eingeladen.

Da wir aber erst ab dem halben Jahrhundert böllern, musste er auf das Ständchen verzichten. Um aber zu demonstrieren, was ihn dann erwartet, kamen wieder einmal die "Zimmerböller" (s.U.) - sehr zur Freude daller Anwesenden - zum Einsatz und es wurde auch so ein schöner Abend.


Am 14. September war es wieder einmal war es so weit, dass sich unser Gründungstag jährt und wir uns am darauf folgenden Freitag zum

3. Gründungsfest

im, allmählich zu eng werdenden, Altdeutschen Zimmer der altehrwürdigen Brauereigaststätte "Schlenkerla" in Bamberg trafen. Nach einem kurzen Rückblick auf die diesjährige Saison konnte unser Kommandant Heidrun Köchel als erstes weibliches Vollmitglied begrüssen.

Nach einer Stärkung mit der "Bamberger Zwiebel" - einer Spezialität des "Schlenkerla" - wurden im weiteren Verlauf des Abend verdiente Mitglieder mit Ehrennadeln des Zwiebeltreters-Fähnlein und des Arbeitskreis Nordbayerischer Böllerschützen geehrt.

Zwischendurch wurden auch Bilder der letzten Veranstaltungen gezeigt und die noch anstehende Termine in diesem Jahr angesprochen. Es sind dies:

    Anschiessen Burgebracher Kirchweih am Donnerstag, 2. Oktober
    Anschiessen Gaustadter Kirchweih am Samstag, 4. Oktober
    und das alljährliche Nikolausschiessen am Samstag, 6. Dezember


Grillfest am 6. September

Zum Vergrößern auf das Bild klicken. Das alljährliche Grillfest wollten wir wieder mit einem Übungsschiessen verbinden. Obwohl das Gartengrundstück unseres "Fähnleinbruders" Peter Geiger weitab von jeder Bebauung liegt, wurde es uns mit einer nicht nachvollziehbaren Begründung von der Gemeinde Memmelsdorf untersagt. Wir mussten also auf altenative Geräte zurückgreifen (linkes Bild). Was nun Hand- bzw. Schaftböller ist - unser "Küken" bestand darauf, dass er mit Schaftböller schiesst - bleibt der Fantasie des Betrachters überlassen. Man beachte auch die eigentümliche Form der Zündhütchen.
Zum Vergrößern auf das Bild klicken.
Auch wenn die Geräuschentwicklung nicht gerade die gewohnte war, wurde das volle Programm absolviert. Der Zeugwart freute sich dabei über jeden "Fehlschuss" und auch sonst hatte jeder seinen Spass dabei. Das linke Bild zeigt die Teilnehmer beim "Laden" ihrer Geräte.

Inzwischen hatte der "Küchenchef" die ersten Köstlichkeiten fertig und es folgte noch ein langer gemütlicher Abend.

Einer der diesjährigen Höhepunkte war zweifellos die


Sandkerwa 2003

Die größte und wohl bekannteste Kirchweih Bambergs findet alljährlich gegen Ende August statt und in diesem Jahr wurden wir bei zwei "Events" in den Festablauf mit einbezogen.

Zum Vergrößern auf das Bild klicken.Erster Anlass war das Aufstellen des Kirchweihbaumes. Beim Auszug am Freitag, 22. August begleitete unsere Gruppe (linkes Bild - zur Grossansicht auf die Bilder klicken) den Baum zusammen mit dem veranstaltenden Bürgerverein und der Gaustadter Zimmererzunft zum Standort. Dort angelangt begaben sich die Böllerschützen in den Rosengarten der Neuen Residenz. Von der Balustrade aus begutachteten sie zunächst sachkundig den Einsatz der Zimmerleute beim Aufstellen des Baumes (rechtes Bild) und verkündeten dann der Bamberger Bevölkerung mit Böllerschüssen dass der Kirchweihbaum steht.Zum Vergrößern auf das Bild klicken.
Ganz außerplanmäßig fanden wir uns dann auch im Festzug zur Abholung der amtierenden Sandkerwa-Königin wieder. Der Weg führte auf den "Spezi-Keller" wo auf alle eine stärkende Brotzeit wartete (in Bamberg befinden sich die Biergärten meist auf der Spitze eines Hügels und man sitzt über dem Felsenkeller, daher "auf den Keller"). Nachdem ein erfahrener Böllerschütze immer ein paar Ladungen in Reserve hat, kam dann auch die Sand-Königin zu ihrem Ehrensalut.

Zum Vergrößern auf das Bild klicken.Der zweite Anlass, das große Fischerstechen am Sonntag, 24. August begann wieder mit einem Zug durch die Innenstadt. Am Festzelt warteten auf uns zwei zusammengezurrte Schelche die dann, um die Sicherheitsabstände einhalten zu können, mitten in der Regnitz unweit des "Alten Rathauses" flussabwärts vor Anker gingen. Ein Schuss signalisierte den Beginn des Fischerstechens, bei dem der Lokalmatador aber leider das Nachsehen hatte.

Vor Beginn der Siegerehrung wurden die Schützen erneut zum "Schiessplatz" übergesetzt, salutierten dann den Siegern und beendeten mit einem gemeinsamen Salut die Veranstaltung.
Wie der Moderator kund gab waren wir das erste und hoffentlich nicht das letzte Mal dabei. An uns soll es nicht liegen, dass sein Wunsch nicht in Erfüllung geht.

An dieser Stelle möchten wir uns auch beim Bürgerverein 4. Distrikt und der Sandkerwa Veranstaltungs GmbH bedanken, dass sie uns die Teilnahmemöglichkeit geboten haben. Ebenso wie der Bayer. Schlösserverwaltung für die Zustimmung im Rosengarten böllern zu dürfen, der Schiffer- und Fischerzunft für die Bereitstellung der Schelche und der DLRG für die Fährdienste.


© by Zwiebeltreter-Fähnlein Bamberg e.V.
 1. Böllerschützenverein in Bamberg und Umgebung

 

Design by Christian Köchel